Posts by Klicker

    Hallo zusammen,


    ich bin selber auch Diabetikerin. Viele, lange Jahre habe ich "blutig" gemessen. D.h., ich selber habe mir Blut aus dem Finger abgenommen und mit einem Messgerät gemessen. Außerdem wurde ich zu vielen Schulungen geschickt.

    Diese kleinen Messgeräte sind eigentlich recht zuverlässig. Trotz kleiner Mengen an Blut. Und es gibt schon Unterschiede in den einzelnen Modellen. Diese Unterschiede sind aber so gering, dass sie keinen großen Unterschied mehr ausmachen. Wäre das anders, so würde kein Arzt zu diesen Geräten raten. Außerdem, wie kann ein Diabetiker sonst seinen Wert messen? Diesen Wert benötigt er nämlich, um sich sein Insulin zu spritzen. Es versteht sich von selbst, dass immer wieder das selbe Geraät benutzt werden sollte. Ich spreche hier von einem insulinpflichtigen Diabetiker.

    Es gibt auch Diabetiker, die einen "Spritzplan" vom Dok bekommen. Das sind dann die Diabetiker, die nicht mehr in Lage sind, sich Ihr Insulin auszurechnen. DAS gehört nämlich auch dazu. Das ist dann aber auch eine sehr ungenaue Angelegenheit. Und für den Patienten nicht immer gut. Er merkt nämlich meist nicht mehr, wenn sein BZ zu hoch ist. Und einige Zeit später dann treten Schäden vom Diabetes auf. Sei es an den Nervenbahnen, Nieren oder gar Augen. Nicht so prickelnd.


    Ich wünsche allen Patienten gute Besserung und ein stetes bergauf.


    Liebe Grüße


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    Hallo toka,


    ja die Angst. Die habe ich auch. Nicht immer aber oft. Und mich hat sie auch gepackt.


    Ich habs dann für mich so gemacht: Immer weiter gemacht mit dem, was ich schon konnte. Meine Physio, die ich hatte, hat mir immer wieder "neue" Therapeutinnen vorgestellt. So dass ich immer wieder das selbe machen sollte. Jede fing dann wieder von vorne an. Ich trampelte also immer auf der Stelle. Dann kam der Punkt, wo ich genug hatte. Jetzt gehe ich einmal die Woche zum Rehasport für neurologische Patienten. Da hab ich alles zusammen. Eine supertolle Therapeutin, klasse Mitpatienten und den Ausstausch. Die Ansprache und gaaannz viel Unterstützung. Das beste, was mir je passieren konnte.


    Liebe Grüße von


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    Hallo toka,


    ich schätze das jetzt so ein:

    Toll, dass Deine Frau im Sitzen duschen kann. DAS klappt schon mal. Wenn ich mich duschen kann, dann hilft mir das, mein Wohlbefinden zu steigern oder zu erhalten.

    Klasse, dass sie schon mit dem Rollator ein wenig laufen kann. Treppen? das kann dann irgendwann noch kommen. Jetzt nicht. Meine Beine tragen mich auch nicht jeden Tag gleich gut. Das hat dann bei mir mit Kraftlosigkeit zu tun. Auf einem Bein stehen? Nein, das kann ich nicht. Konnte ich noch nie gut. Das ist für mich auch nicht soooooo schlimm. Ich hatte damals sooooo Angst, dass ich nicht mehr in den Wald gehen kann. Nach meinen Pilzen sehen; ja sehen. Dann kam meine Reha.

    Als es dann Frühling wurde, da gabs kein halten mehr für mich. Und ich bin in den Wald. Und siehe da; es ging. Jetzt muß ich mehr Kondition aufbauen, dann gehts mit jedem mal besser.

    Kannst Du mit Ihr auf dem Flur des KH ein wenig spazieren gehen? Wenn Du sie besuchst? Ich denke, dass sie eventuell Kontakte braucht. Kontakte von außen. Andere Gedanken, als nur immer ihr SA. Kann sie ein Hörbuch hören? mit Hilfe eines Discmans? Am Besten eine Komödie. Als ich im KH, auf der Normalstation war, da habe ich Hörbuch gehört. Ich konnte da noch nicht so sehen, dass ich alleine hätte raus gekonnt. Mein lieber Mann kam zur Tür rein, und ich wollte raus. DAS hat mir sehr geholfen. Dann die Dusche, die mit ihm zusammen machen konnte. Herrlich, was war das ein soooo tolles Gefühl.

    Toka ich wünsche Euch beiden sehr, dass es mit Hilfe von Außen bergauf geht.


    Liebe Grüße von


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    Hallo,


    ich hatte am 26.10.2023 auch einen Pons-Schlaganfall. Ich hatte am Anfang recht große Probleme mit dem Sehen. Zumindest fühlte es sich für mich so an. Und die erste Zeit nach dem frischen Infakt ging es rasch bergauf. Nach ungefähr einem halben Jahr war das dann vorbei. Mit dem raschen bergauf.

    Mein Pech war unter anderem, dass die Therapeuten ständig wechselten, dauernd krank waren, ewig auf Fortbildung Schwangerschaft und so weiter und so fort. Meine Termine wurden nach hinten verlegt und somit war dann diesbezüglich kein Fortkommen zu verzeichnen. Heute gehe ich zum hiesigen Turnverein und mache dort Reha-Sport. Einmal die Woche. Das reicht mir dann auch, weil wir eine klasse Kursleiterin haben.

    Ich habe nur mehr Gangunsicherheiten zurück behalten. Was aber mit viel Ruhe und Sicherheitsvorkehrungen auch zu bewerkstellingen ist. Mein lieber Mann an meiner Seite, mein "Gehfrei" ( Rollator) dabei und alles ist gut.


    Ich wünsche Dir viel Erfolg, damit Du auch Deinen Sport wieder so machen Kannst, wie vorher. Uns allen wünsche ich viel geduld und viel Kraft, dass auch wir wieder Freude am Leben haben können. So gut es geht.


    Liebe Grüße


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    Hallo Frau Dr. Helle- Herfurth


    heute nacht war es wieder Mal soweit. Ich hatte eine neuerliche Hirnstamm-Aura. Mir geht es da sehr schlecht und ich brauche Hilfe.

    Als die Sanitäter dann kamen, stellte sich heraus, dass mein Blutdruck 90/60 war. Für mich nicht gut. Das sehe ich ein. Kann es sein, dass der zu niedriger Blutdruck eine Hirnstamm-Aura auslösen kann? Ich verstehe grade die Welt nicht mehr. Die Tage vorher war er für mich händelbar. Aber jetzt? Gerade eben habe ich 132/75 gehabt. Der Rat zur HÄ zu gehen, ja das mache ich heute noch. Hängt das zusammen?


    Ganz liebe Grüße


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    Guten Morgen zusammen,


    viele von uns müßen Blutverdünner zu sich nehmen. So auch ich.

    Heute morgen ist es dann passiert. Bei meiner Morgentoilette verletzte ich mich unterhalb der Nase. Keine Bange, nur oberflächlich. Es hörte einfach nicht auf zu bluten. Ja klar logo, wegen des Blutverdünners. Was kann ich machen, damit es schneller aufhört zu bluten? Ich kenne es noch von meinem Papa. Beim Rasieren, wenn es sich geschnitten hatte, benutzte er einen "Blutstillerstift". Kann ich sowas auch verwenden? oder gibts für mich was praktischeres?


    Liebe Grüße und danke für Eure Hilfe.


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    Hallo Sabine,


    oja, die Sache mit dem Schwindel kommt bei mir vom Blutdruck. Seit meinem SA doktore ich mit Medis daran rum. Und bekomme ihn nicht in den Griff. Ist er für mich zu hoch, dann sind Kopfschmerzen mit von der Partie. Und die Übelkeit natürlich auch. Bei Migräne der Klassiker. Ist er zu niedrig für mich, dann ist der Schwindel nicht weit. Ergo, der Blutdruck ist für mich sehr schwer einstellbar. Ich kann mir also nix mehr vornehmen. Weil ja eh eines von Beiden mir das Leben schwer macht. Ich weiß, das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede.

    Du siehst, Du bist da nicht allein damit. Mein HÄ meint, sie hat jetzt alles durch an Medis und weiß auch keinen Rat mehr.


    Liebe Grüße


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    Hallo Toka,


    ja das Duchen war auch für mich anfangs ein Problem. Ich hatte einen Pons-SA und mein Sehzentrum war betroffen. Ein Duschstuhl in die Dusche gestellt, das könnte eventuel helfen. Deine Frau kann sich dann setzen und dennoch duschen. Könntest Du Dir das für für sie vorstellen?


    Liebe Grüße


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    Guten Morgen zusammen,


    welch wichtiger Thread. Ich nehme zur Zeit den Blutfettsenker Rosuvastatin 5 mg. Dieses Statin macht keine Muskelschmerzen als Nebenwirkung. Ich vertrage es sehr gut. Ich hoffe nun, dass es die gleiche Wirkung hat, wie die anderen Statine.


    Liebe Grüße


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    Guten Morgen zusammen,


    sooooo hatte ich das ja nicht gemeint. Überall da, wo irgendwelche Nachteile wie auch immer geartet, auftreten können, da ja nicht.

    Beispiel: Der Patient möchte seine Hose nicht wechseln. DAS wäre sowas, wo man ihn lassen kann. Egal wie verfleckt sie ist oder zerrissen.

    Aber: wenn er jetzt Auto fahren möchte, das kann man natürlich nicht zulassen.

    Versteht Ihr was ich meine?

    An einer Hose ist ein ganzer Nachmittag zerstört worden. Weil meine Mutter wollte, dass er seine Hose wechseln soll. Sie konnte damit nicht umgehen. Und dafür bin ich 140 km gefahren. Ich hab mich so geärgert. Ich wollte mit meinen Papa einen schönen Nachmittag erleben. Und dann das.

    Ach, es ist sooooo schwierig, mit solchen Situation gut umzugehen. Ich wünsche Euch viel Kraft dafür.


    Liebe Grüße


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    Hallo zusammen,

    es beschäftigt mich. Es beschäftigt mich so sehr, dass ich nach langem Überlegen etwas dazu schreiben möchte.

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, sind es die Männer von hessin und Februar, die sooo schlimm dran sind. Richtig?

    Mein lieber Papa ist vor 3 Jahren verstorben. Er war zum Schluß sehr dement. Meine Mautter konnte damit so überhaupt nicht umgehen. Sie führte ihn vor, machte ihn klein und konnte das was mein Papa wollte nicht akzeptieren. Dabei war es doch sein Wille und sein Leben.

    Eine sehr weise Frau sagte mir ganz Anfang dieser Demenz: "Man sollte einem dementen Patienten nie widersprechen." So machte ich das mit Papa. Ich hatte keine Probleme mit Papa. Meine Mutter aber sehr wohl. Sie holte sich Rat bei mir, um diesen Rat dann nicht anzuwenden. Somit verlängerte sich der Kriegsmodus zwischen meinen Eltern bis zum Tode meines Papa. Der Kriegsmodus dauerte insgesamt ca. 63 !!!!!!!! Jahre!!!!!!!!!!!

    Jetzt habe ich überlegt; könnte nicht der Satz der weisen Frau auch ein wenig Anwendung bei SA Patienten finden? Nach Möglichkeit so wenig wie möglich zu widersprechen? Machen lassen?


    So anderer Bereich. Wenn mein Mann heute verreisen möchte; nehmen wir an 14 Tage. So lange kann ich nicht alleine bleiben. Da ich aber Pflegstufe 2 habe, könnte ich genau dann in eine Einrichtung gehen. Als Kurzzeitpflege. Und wenn er dann wieder zurück ist, kann ich wieder heim. Könntet Ihr Euch diese Art von Unterstützung für Euch vorstellen? Dass Ihr mal ein paar Tage für Euch habt. Und Euch ein klein wenig erholen könntet?


    Ich drück jetzt mal alle Menschen, die darunter so sehr leiden. Und wünsche uns allen frohe Ostern.


    Liebe Grüße


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    Hallo Brigitte,


    ich bin veheiratet und lebe mit meinem lieben Mann zusammen in einer schönen Wohnung. Wir haben beide Kinder aus unseren ersten Ehen. Sie sind schon alle erwachsen und leben nicht mehr bei uns. Erst dieses Jahr bin auch ich Rentnerin geworden. Ich dachte, jetzt, jetzt gehts uns beiden gut. Den Gedanken hatte ich noch nicht zu Ende gedacht, da kam der SA.

    So kanns gehen.


    Liebe Grüße


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    Hallo Brigitte,


    Angst vor der Zukunft, die hatte ich auch. Gleich beim Transport in die Klinik, dann auf der Stroke Unit bis zu dem Moment, an dem ich das erste Mal alleine zum Duschen gegangen bin. Da hab ich gemerkt, dass ich mich wie jedes mal bei einem KHAufenthalt selbst therapieren kann. Quasi ich hab mich selbst wieder auf die Beine gebracht. Von dem Moment an hab ich wieder an meine Fähigkeiten geglaubt.

    Ich glaube, dass es das war, was mir entscheidend geholfen hat. Ich hatte in meinem Leben so wenig Unterstützung, dass ich damals soooooo oft geweint habe. Damals. Ich war damals so unendlich traurig darüber. Meine eigene Familie hat mich jedes Mal im Stich gelassen. Damals mußte ich mich jedesmal selbst aus dem Dreck ziehen. Im Nachhinein betrachtet hat mich das nur stark gemacht.

    Leider stelle ich an mir selber fest, dass ich einen Teil meiner Empathie für andere Menschen verloren habe. Oder ich hatte vor dem SA zuviel davon. Ich würde mir für Euch beide wünschen, dass es aufwärts geht. Sowohl im körperlichen Bereich als auch bei den Gefühlen.


    Liebe Grüße


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    Liebe Frau Dr. Kelle-Herfurth,


    es war der Blutdruck. Meine Medikation war einfach zu viel. Und deshalb sank er in den Keller. Daher der Schwindel.

    Wir haben die Medias angepaßt und heute gehts mir schon ein klein wenig besser. Juhu.

    Mir ist aufgefallen, dass ich bei so "Episoden" mehr Zeit brauche, bis dass ich mich davon erholt habe. Ich denke, das wird mich noch lange begleiten. Besser ich weiß das jetzt und kann dann beruhigt in die nächste Episode gehen.

    Erst in der Kopfschmerzklinik Kiel konnte man mir sagen, dass diese "Anfälle" (so nannte ich die Hirnstammauren immer) Hirnstammauren heißen. Selbst Neurologen bei uns hier wußten das auch nicht. Keiner wußte das. Und wie ich in Kilel erfahren habe, gibt es das nicht oft. Eher sehr selten. Ich denke, ich werde wieder hingehen. Proffessor Göbel und sein liebes Team können mir sicher noch Tipps geben, wie ich die in der Schmerzstärke von 2 auf 4 gestiegenen Kopfschmerzen besser in den Griff bekommen kann.

    Auf jeden Fall danke ich Ihnen für die Begleitung und die tollen Ratschläge.


    Liebe Grüße


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    Hallo zusammen,


    seit Tagen hab ich verstärkt Schwindel. Statt dass es nach viel Ruhe besser werden sollte, wird es immer schlimmer. Jetzt ist es soweit, dass ich eine Hirnstasmmaura hatte. Mein Kopf der dröhnt, pulsiert und schmerzt. Ich mußte behandeln, sprich Novalgin einnehmen. Das macht mich jedesmal fertig.

    Das Sehen wird auch oft schlechter, quasi von Tag zu Tag. Und heute nach der Hirnstammaura kam die Angst wieder hoch. Ist das jetzt ein neuer Anfall oder die Nachwehen vom alten? Oder eine schlimme Migräne? Ich mache mir schwer Sorgen.


    Liebe Grüße, trotz allem


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