Posts by Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Hallo Timbo,

    leider können wir in diesem Rahmen keine ärztlichen oder therapeutischen Ratschläge geben. Erfahrungsgemäß bilden sich Dissektionen folgenlos zurück. Inwieweit Sie sich derzeit belasten können, müssen Sie mit den behandelnden ÄrztInnen besprechen.

    Abschliessend darf ich Ihnen empfehlen, auf unserer Webseite die Risikofaktoren für Schlaganfälle nachzulesen.

    Viele gute Wünsche

    Hallo Timbo, das ist tatsächlich eine schwierige Frage. Zunächst gehe ich davon aus, dass Sie eine Subarachnoidalblutung (SAB) und keine Hirnblutung erlitten haben. Wurde Blut im Liquorraum durch eine Lumbalpunktion nachgewiesen? Leider ist es im Rahmen der Angiographie zu einer Dissektion der Halsschlagader gekommen. Ein Aneurysma bzw. eine Blutungsquelle konnte offenbar nicht nachgewiesen werden. Das ist eine gute Nachricht. Nach der Dissektion musste von den Ärzten abgewogen werden, welches Risiko die Behandlung mit ASS beinhaltet. Das Problem ist, dass sich nach einer Dissektion an der verletzten Stell ein Blutgerinnsel bilden und dann möglicherweise einen ischämischen Schlaganfall verursachen kann. Dieses Risiko wurde höher eingeschätzt als die Provokation einer erneuten SAB. Deshalb wurde ASS verordnet.

    Mit vielen guten Wünschen

    Hallo Olmitiam,

    häufigste Ursache für eine Gefuhlsstörung (Taubheit oder Kribbeln) an den Fingern ist auch bei jungen Menschen ein sogenanntes Karpaltunnelsyndrom, welches durch Druck auf den Mittelhandnerven im Bereich des Handgelenks entsteht. Dies kann durch einen Neurologen durch Messungen der Nervenleitung festgestellt werden.

    Dazu passen allerdings nicht die Gefühlsstörungen im Bereich der Zunge und des Fusses. Sie sind nicht typisch für eine TIA. Symptome einer TIA treten meist schlagartig auf.

    Meine Empfehlung ist, mit Nachdruck neurologische Beratung zu fordern. Sie können sich gerne auf mich beziehen.

    Mit freundlichem Gruß und vielen guten Wünschen

    Büdingen

    Liebe Friederike,

    es gibt bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Omega3-Fettsäuren, die bei der Einnahme von Medikamenten zur Senkung der Blutgerinnung Wechselwirkungen verursachen können, das diese Nahrungsergänzungsmittel die Blutgerinnung verstärken.

    Da es verschiedene Gruppen zur Hemmung der Blutgerinnung gibt, sollte in jedem Fall mit einem Arzt/einer Ärztin besprochen werden, ob eine negative Wechselwirkung zu befürchten ist.

    Mit vielen Grüßen und guten Wünschen,

    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Liebe Katinka,

    Sie schildern die klassische Situation, in die Angehörige "auf einen Schlag" gelangen. Wir haben für Menschen wie Sie einen Online-Pflegekurs, in der Regel ist er kostenlos, da die meisten Pflegekassen die Kosten übernehmen.

    In dem Kurs geht es genau um die Themen, die Sie schildern und vor allem erfahren Sie, was Sie tun können, um selbst nicht auf der sStrecke zu bleiben. In dem Kurs geht es auch um Anträge schreiben, Pflegestufe beantragen, ....

    Weiter Infos finden Sie unter https://schlaganfallbegleitung.de/onlinekurs-angehoerige

    Alles Gute für Sie und Ihre Mutter und mit herzlichen Grüßen,

    Ihr Prof. von Büdingen

    Sehr geehrter Herr Nico,


    bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Forum keine therapeutischen Ratschläge geben dürfen. Sinnvoll wäre es, wenn Sie Ihr Anliegen und Ihre Fragen mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen würden, die evtl. den PFO-Verschluß bei Ihnen vornehmen.


    Mit vielen guten Wünschen

    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Liebe Ingrid,

    lassen Sie sich von Statistiken nicht verunsichern. Das Wichtigste ist nun das Thema Adhärenz. Da Ihre Mutter Medikamente verschrieben bekommen hat, kann ich Ihnen diesen Artikel empfehlen.

    Und die Patientengeschichte Ihres Onkels macht doch wahrhaftig Hoffnung.

    Mit den besten Wünschen für Ihre Mutter und Sie, Ihr

    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Sehr geehrter Urtyp,


    vielen Dank für Ihre Nachfrage.


    Offenbar haben Sie den Schlaganfall körperlich gut überstanden. Wenn die Ursache geklärt werden konnte und Sie entsprechend behandelt werden, ist ein zweiter Schlaganfall nicht zu befürchten. Allerdings bleiben Ängste, die Beschwerden wie Schwindelgefühle und Kopfschmerzen erklären können.


    Besprechen Sie bitte Ihre Situation mit einer Neurologin oder einem Neurologen, um mehr Sicherheit zu erreichen und um Ihre Belastbarkeit einschätzen zu können.


    Mit vielen guten Wünschen,

    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Liebe Frau Heike,


    vielen Dank für Ihre Anfrage, die ohne weitere Angaben von Ihnen, z.B. Alter, Risikofaktoren (Bluthochdruck, Diabetes, erhöhtes Cholesterin u.a.), nicht einfach zu beantworten ist.


    Prinzipiell gilt aber, dass bei jedem Verdacht auf eine TIA - bei Ihnen Wortfindungsstörungen - eine eingehende neurologische Untersuchung mit Kernspintomographie erfolgen sollte.


    Danach kann überlegt werden, ob übermässiger Stress als Ursache in Frage kommt, was durchaus möglich ist. Zuerst aber die notwendigen Untersuchungen.


    Mit vielen guten Wünschen,

    Prof. Dr. Hans Joachim von Büdingen

    Lieber Jan,

    bei Thalamusschmerzen handelt sich tatsächlich um chronische Schmerzen, die für betroffene Menschen zermürbend sein können.


    Voraussetzung für eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung sind daher Zuversicht und Vertrauen. Thalamusschmerzen können durch die von Ihnen angesprochenen Medikamente z.T. deutlich gebessert werden, wenn die wirksame Dosis gefunden wird. Hierzu gehört sehr viel Geduld und Verständnis.


    Hilfreich ist, wenn diese Medikamente sehr langsam „eingeschlichen“ werden. Viele Menschen müssen diese Medikamente über Jahrzehnte nehmen, meist ohne erkennbare Nebenwirkungen.


    Besprechen Sie das weitere Vorgehen nochmals mit Ihrer Neurologin. Warum nicht die Chance auf Hilfe ergreifen statt negative Nebenwirkungen zu erwarten? Thalamusschmerzen sind sicher das größere Übel als eine sorgfältig und geduldig angepasste medikamentöse Behandlung.


    Mit freundlichem Gruß und vielen guten Wünschen

    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

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    Hallo Kahu,

    auf jeden Fall macht es Sinn, nach einem Hirninfarkt einmal im Jahr einen Neurologen oder eine Neurologin aufzusuchen. Dabei können Ihr Befinden und Ihre Risikofaktoren besprochen und evtl. Ihre hirnversorgenden Halsarterien untersucht werden.


    Sollten Zeichen einer erneuten Durchblutungsstörung auftreten, rufen Sie bitte sofort den Notarzt über 112.


    Mit vielen guten Wünschen

    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Liebe Sabrina,

    kennen Sie bereits unseren Artikel zu Migräne und Schlaganfall bei jungen Menschen (https://schlaganfallbegleitung.de/news/migraene-schlaganfall)? Tatsächlich ist das Schlaganfallrisiko bei Migräne mit Aura erhöht. Allerdings findet sich bei 2/3 der PatientInnen mit Migräne und Schlaganfall ein offenes Foramen ovale (https://schlaganfallbegleitung.de/wissen/pfo).


    Bitte besprechen Sie mit einem Neurologen Ihre Situation, auch mit der Frage, ob weitergehende Untersuchungen sinnvoll sind.


    Mit vielen guten Wünschen,
    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen

    Lieber Sven,

    Tatsächlich kann nicht selten ein Verschluss der Arteria cerebri media durch einen funktionierenden Umgehungskreislauf (Kollateralkreislauf) kompensiert werden. Um die Effektivität dieses Kreislaufs zu beurteilen, könnte auch die ungefährliche (atraumatische) „Transkranielle Duplexsonographie“ durchgeführt werden. Wenn dies oder die angesprochenen Belastungsuntersuchungen eine Mangeldurchblutung nachweisen oder ein erneuter Schlaganfall auftritt, ist nach sorgfältiger Abwägung der Risiken eine extra- intrakranielle Bypass-Operation eine Option. Voraussetzung ist natürlich Ihr Einverständnis.


    Mit vielen guten Wünschen


    Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen