Posts by majka

    Hallo Arina,
    puh, das ist eine echt harte Geschichte.
    Also die Deutsche Schlaganfall-Hilfe finde ich jetzt zuerst einmal auch einen guten Vorschlag.

    Beratung und Information - Orientierung in schwierigen Zeiten
    Unser Service für Sie - Das Beratungsteam der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hilft Ihnen gerne.
    www.schlaganfall-hilfe.de

    Ich drück dir alle Daumen ganz fest!
    majka

    Hallo toka,
    10 mg ist eigentlich eine gute Dosierung. Ich hatte ja schon 20 mg befürchtet, deswegen das Rumbohren darauf.

    Einfach absetzen würde ich sie nicht.
    Besser wäre knapp 1 Woche noch 5 mg nehmen und dann noch 3x alle 2 Tage eine 5 mg - um das Risiko von Absetzsymptomen zu verringern. Wird sie vermutlich nicht bekommen (so lang hat sie es ja nicht genommen), sicherer wäre es jedoch.

    Und dann einfach mal wegen Alternativen (z. B. Citalopram) fragen. Zwar ähneln sich viele dieser Alternativen in ihrer Wirkung, doch man muss da schauen, welche die wenigsten Nebenwirkungen hervorrufen.

    Ich drück euch die Daumen!
    majka

    Hallo toka,
    die Symptome deiner Frau hab ich ja verstanden (ich lese auch anderes still mit).
    Nur leider reagierst du wenig auf die Fragen. Eine halbe Tablette Escitalopram von ??? (5 mg / 10 mg / 20 mg).
    Ich hoffe mal 10 mg.
    Und ja, 9 Tage (davon 7 mit halber Dosierung) sind zu wenig, um da etwas zu sagen. Der Körper braucht Zeit, um sich an Escitalopram zu gewöhnen. Wie ich oben schon schrieb: Wenn es nach 4-6 Wochen (der anvisierten Dosierung) noch immer so ist, würde ich einen Wechsel / ein Ausschleichen mit der Neurologin besprechen. Ausnahme sind da natürlich akute körperliche Reaktionen.

    Kurz Nachfrage:
    Seit wann genau nimmt denn deine Frau jetzt Escitalopram?
    Nimmt sie seitdem regelmäßig und welche Dosierung hat sie?

    Auf Informationen, die wild gegoogelt wurden, würde ich nicht zu viel geben. Das "warum?" wäre jetzt eine längere Erklärung.
    Hier jedoch noch mal der Eintrag in der Gelben Liste. Bitte schaut dort mal in Ruhe durch, ob irgendetwas (Nebenwirkungen / Wechselwirkungen) wirklich so zutrifft.

    Escitalopram - Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen | Gelbe Liste
    Der Wirkstoff Escitalopram ist ein Antidepressivum aus der Klasse der Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) und wird angewendet zur Behandlung von…
    www.gelbe-liste.de

    Hallo toka,

    zwar hab auch ich mal Escitalopram 10 mg genommen, hab es jedoch nach einigen Wochen wieder sein lassen müssen, da ich massiven Durchfall (Diarrhö) davon bekam.

    Danach stiegen wir um auf Bupropion 300 mg, auch ein Antidepressivum (und Alternative zu Escitalopram und Citalopram).
    Die Wirksamkeit von Bupropion soll mit der Wirksamkeit der Antidepressiva aus der Klasse der sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) vergleichbar sein. Sagen zumindest mehrere Studien.

    Es machte mich etwas heller im Kopf - merkte es zum Beispiel gut bei Memory Spielen.
    Hatte die Dosierung langsam angefangen (mit 150 mg) und gesteigert, dann etwa ein halbes Jahr täglich die 300 mg, dann langsam wieder ausgeschlichen mit 150 mg und am Schluß auch nur noch alle 2 Tage genommen. Ausschleichen ist bei diesen Medikamenten recht wichtig.

    Zu Tavor gibt es ja durchaus auch noch Alternativen. Da wären z. B. Buspiron, Venlafaxin, Sertralin usw. Teils mit weitaus weniger Suchtpotential. Nebenwirkungen können natürlich bei allen Alternativen auch auftreten. Antidepressiva sind schon echt so eine Sache. Ja, sie helfen uns Betroffenen, aber den Beipackzettel zu lesen ist schon echt ein mittelgroßes Abenteuer.

    Ich würde die Neurologin auf Alternativen zu dem Tavor ansprechen. Und wenn man nach 4-6 Wochen Escitalopram (oder irgendeinem Medikament) nur Nebenwirkungen auf der Erfolgsliste stehen hat, sollte man es auch wieder sein lassen, bzw. ausschleichen. Denn auf Teufel komm raus ein Medikament weiter zu nehmen, wenn es einem nicht gut tut, halte ich für wenig sinnvoll.

    Nimmt denn deine Frau noch andere Medikamente? Also außer vermtl. Blutverdünnern oder Statinsenkern? Evtl. könnten dann Wechselwirkungen auftreten.

    Lasst den Kopf nicht hängen, ich bin mir sicher, dass sich da eine Lösung finden wird. Nur dauert es eben leider alles so seine Zeit, bis man einen Erfolg dieser Medikamente fühlen kann.

    Liebe Grüße und viel Kraft
    majka

    ach und nochwas, einen angemeldeten gezielt anschreiben, würde ich über den schaltknopf-pinnwand- versuchen, da öffnet sich bei mir immer das dialogfeld-kommentar schreiben-

    wenn´shilft wür´de es mich freuen

    artur

    Besser: Einfach mal die Maus über den Namen hier Links halten (nicht klicken) – dann erscheint ein Fenster mit den Kurzinfos.
    Darin gibt es dann unten 3 Symbole. Das ganz rechte (die 2 Sprechblasen) davon klicken – so öffnet man eine ‚private‘ Konversation, die auch dann nicht von allen gelesen werden kann.
    Den Punkt ‚Konversation starten‘ findet man auf einem Profil auch bei den 3 Punkten (neben ‚Inhalte suchen‘).

    Hallo Brigitte,
    okay, hab mal den gelöschten Beitrag wiederhergestellt.
    Ist jedoch auch eher meine persönliche Erfahrung und sicherlich nicht ganz so hilfreich wie erhofft. Bin da ja auch keine Expertin.

    Nachtragend würde ich wohl noch hinzufügen, dass es vielleicht deinem Mann auch etwas bringt, wenn er deutliche Warnungen eines Arztes oder einer anderen Person bekommt, auf die er vielleicht hört. Als Partnerin wird so ein guter Ratschlag ja recht häufig eher heruntergespielt und ignoriert.

    Liebe Grüße
    majka

    Es ist echt nicht leicht, jemandem zu sagen "Du darfst jetzt nicht mehr rauchen!".

    Ich hab früher auch geraucht. Circa 33 Jahre.
    Irgendwann nicht mehr wirklich gerne, aber man hängt eben dran. Aufhören klappte nie, Nikotinpflaster funktionierten auch immer nur kurze Zeit.

    Nach meinen SA hat es zwar eine Weile gehalten, doch dann fing ich auch langsam wieder an. Glaube, da war Langeweile im Spiel – außerdem grübelt man ja echt viel und hat so einiges zu verarbeiten/verkraften. Aufhören, wenn es einem eh nicht so gut geht, ist halt noch viel schwieriger.

    Geholfen hatte mir dann, dass meine Zigaretten eine Zeit lang Lieferschwierigkeiten hatten. Als es sie dann mal gar nicht gab, hab ich mal so eine Einweg E-Zigarette probiert.
    Und siehe da: Ich hatte sie nicht mal wirklich alle, da stand ich schon in einem Liquid-Laden und bin seit dem glückliche Dampferin und hab nie wieder eine Zigarette angefasst (und auch keinen Bedarf mehr danach). Es ist zwar auch nicht 100 % gesund, aber ca. 95 % gesünder als Tabakzigaretten und zudem insgesamt wesentlich günstiger für mich.
    Auch mein Arzt machte da ein kleines Freudentänzchen.

    Wenn dein Mann jedoch alles ablehnt und mit aller Gewalt weiter Rauchen will, hilft da vermutlich nicht viel. Ich schätze, die Erkenntnis und die Bereitschaft muss von ihm selbst kommen.

    Hallo Manduschka,
    diese Angst kann ich gut nachvollziehen, da mich diese Sätze auch ganz kirre gemacht haben. Vor allem im 1. Jahr nach meinen Schlaganfällen. Da stand auch immer eine gepackte Notfalltasche bereit, die ich jederzeit ins Krankenhaus hätte mitnehmen können.

    Die Angst hat bei mir nachgelassen, ich hab sie nur noch selten. Die Tasche ist mittlerweile ausgepackt.

    Ausserdem stelle ich mir immer folgende Frage:
    Hätte ich vorher genauso viel Angst vor meinen ersten Schlaganfällen gehabt, hätte es dann irgendetwas geändert?

    Und ich hab mir einfach vorgenommen, kein Fall für diese Statistik zu werden!
    ( Gahaahaannnz wichtiger Vorsatz! ) :whistling:

    Allerdings achte ich auch noch mehr als zuvor schon auf meine Ernährung. Das Rauchen konnte ich endgültig sein lassen (ich dampfe jetzt halt), Alkohol war schon vorher höchstens 1 Radler oder Potsi (Bier mit Himbeer-Fassbrause) im Jahr.

    Und ich gehe so viel und so oft ich kann. Ich war auch vorher schon viel draußen, doch jetzt eben noch urst viel bewusster und am liebsten stundenlang im Wald.

    Ebenso achte ich penibel auf meine Medikamenteneinahme und lasse regelmäßig meine Blutwerte checken - damit mein LDL-Cholesterinwert auch wirklich Richtung Zielwert sinkt und auch der Rest nicht irgendwo Purzelbäume schlägt.

    Auch noch Einzug bei mir gehalten haben seitdem eine Fitness/Smartwatch und eine Körperfettwaage. Klar, beides gibt weder eine Garantie, noch sind es gesicherte Datenergebnisse - aber es beruhigt mich ungemein und das ist das für mich das Wichtigste daran.

    Schlussendlich: Bleib von Anfang an in ärztlicher Behandlung mit entsprechender Schlaganfallnachsorge. Eine Doppler/Duplexsonographie irgendwann mal wieder schadet auch nicht.

    Leider ist das auch schon alles, was ich dir dazu beitragen kann.
    Außer vielleicht: Mach dich nicht fertig, behalte die Hoffnung und lies noch mal meine Signatur ;)

    Liebe Grüße
    Majka

    Meine erste Idee ging in Richtung Stammganglieninfarkt
    Hatte es dann jedoch lieber wieder rausgenommen - weil ich mir a) nicht sicher genug war und es b) schon genug gefährliches Halbwissen im Internet kursiert.
    Der zweite Link zum Marklager war ja richtig. Den hatte ich ja auch dringelassen.

    Gut, dass du da lieber eine Expertin gefragt hattest. Es ist toll, dass wir sie hier dabei haben.

    Hm, ich weiß nicht, ob er deswegen grundsätzlich kein guter Hausarzt sein muss.
    Wenn die Fast Regel (face / arms / speech / time) nicht wirklich klar ist, ist es für viele gar nicht so einfach, einen Schlaganfall immer als solchen richtig zu erkennen bzw. einzuordnen.

    Mir wurde sogar noch auf dem Weg in die Stroke-Unit im Krankenwagen irgendwas von Kügelchen im Ohr erzählt. Wäre auch nichts schlimmes, nachher wäre wäre ich wieder zu Hause. Daran erinnere ich mich so halbwegs.
    Auf Krankenwagen und Notarzt hatten wir ja auch über 3 - fast 4 Stunden gewartet. Davon hatte ich jedoch nichts gemerkt, weil ich die meiste Zeit davon weg war. Habs dann nur erzählt bekommen und war zum Glück in dieses Zeit auch nicht alleine.

    Zum Glück hatte der Notarzt wohl wenigstens die richtige Idee.
    Ansonsten hätte ich da sicher eine ganz andere Odyssee erlebt.

    Aber ja, ein guter Hausarzt ist schon ein höherer Lottogewinn. Ich würde meinem am liebsten jedes Mal Blümchen als Danke mitbringen.

    Hallo Michèle,
    die gängigen 3 Statinsenker sind: Atorvastatin, Rosuvastatin und Simvastatin.

    Ich hatte auch zuerst die Atorvastatin 40.
    Hab dann jedoch immer stärker Nebenwirkungen bemerkt, vor allem im Darmbereich (auf Deutsch: Ich konnte den Beipackzettel rückwärts pupsen) und kleinere andere Sachen.

    Habe dann auf Rosuvastatin 20 (ist etwa das Äquivalent zu den Atorvastatin 40er) gewechselt. Die sind wesentlich milder bei Nebenwirkungen und für mich wesentlich besser verträglich.

    Von Simvastatin habe ich gänzlich die Finger gelassen (wegen deren Nebenwirkungen).

    Lovastatin, Fluvastatin, Pravastatin, Pitavastatin gibt es theoretisch auch noch zu nennen. die letzten 3 davon sind jedoch 'nicht' zu einer homozygoten Hypercholesterolämie (ist eine seltene Form der familiären Hypercholesterinämie) zugelassen.

    Solltest du also Probleme mit den Atorvastatin bemerken, solltest du deinen Arzt bitten, evtl. auf Rosuvastatin zu wechseln - bzw. dich darüber mal zu beraten. Da gibt es auch verschiedene Dosierungen: 5, 10, 20 und 40 mg

    Was im Vorfeld nicht schadet:
    Schau mal in die Gelbe Liste unter den Nebenwirkungen, ob deine dabei sind:
    https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Atorvastatin_26485

    Ebenso schaue ich regelmäßig, ob sich alle meine Medikamente miteinander vertragen, oder es Wechselwirkungen gibt. Hierzu einfach 'alle' deine Medikamente (also falls du auch Pille/Hormone, Blutdrucktabletten etc. nimmst) am besten per PZN Nummer (steht immer auf der Verpackung) eingeben. Das nächste dann darunter, usw. und zum Schluß dann prüfen lassen.
    https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/wechselwirkungscheck/

    Liebe Grüße
    majka

    Ich finde nix über Marklagerinfarkt 😞

    Hallo Michele1980,
    ich hab da zwar eine Idee - die auch etwas mit deinen Symptomen zusammenpassen würde - bin jedoch nicht vom Fach und würde deshalb an deiner Stelle die Frage nach diesem Begriff lieber auch mal im Experten Forum stellen. Um da erst mal Klarheit zu bekommen und überhaupt zu wissen, was du da hattest.

    Den Begriff Marklager finde ich hier ganz gut Beschrieben: https://flexikon.doccheck.com/de/Marklager

    Ganz viel Kraft wünsche ich dir
    majka