Atorvastatin nach Schlaganfall

  • Hallo liebe Experten,

    Ich hatte im November einen Schlaganfall...und nehme seit dem Ass100 und Atorvastatin.

    Auslöser für Schlaganfall wurde bei mir nicht gefunden...mein Cholesterin wert war normal ...jetzt soll ich aber mein lebenlang Atorvastatin vorher 40mg hab mich auf 20 mg runter setzen lassen ,nehmen ...da meine Werte aber schon vorher gut waren ...frage ich mich,ob es nicht besser ist die Atorvastatin ganz weg zu lassen ...weil die auf Dauer ja auch krank machen .

    Liebe Grüße Michèle

  • hallo michele, geht mir ähnlich. nur bei mir ist es zu blutverdünnung xsarelto.

    allerdings nehme ich es gern, da es mich vor einem weiteren schlag bewahrt- nebenwirkungen spühre ich zum glück nix.

    aber nochmal nen schlag würde ich echt nicht schaffen. aber die medizin würde mich leider bestimmt wieder am leben halten.

    da kannst du echt nix machen.


    gruß und bleib tapfer


    artur mal wieder-immer noch aus karlsruhe

  • Hallo Michelle

    Darf ich fragen wie alt sie sind?

    Ich bin 42.hatte im August einen Schlaganfall und bei mir wurde Ursache auch nicht gefunden.

    Ich hatte linke Seite gelähmt war in Rhea...

    Bin nun wieder soweit ok hatte auch Schwindel (den habe ich manchmal noch).

    Konzentrationsprobleme nicht belastbar... Gedächtnis Probleme hatte ich auch.

    Durch eine App wurde es besser und Ergotherapie Physiotherapie .

    Ich starte nächste Woche mit Wiedereingliederung mit der Arbeit ganz langsam hoff es klappt .

    Ich nehme auch Atorvastatine 40 mg

    Clopidogrel 75mg und

    Candesartan 8mg (Blutdrucksenker)

    In einem Gerinnungslabor später stellte sich heraus das ich leicht Thrombos gefährdet bin.und eine Gerinnungsstörung habe dahe nehme ich statt ASS nu Clopidogrel

    Hatten Sie auch Lähmung...

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo sylvelsky,

    Ich bin 43 Jahre.

    Ich hatte 11/2023 einen Schlaganfall

    Ich war auch im Labor und da kam raus ich neige mittelschwer zu Thrombose.

    Ich hatte zum Zeitpunkt des Schlaganfall's stark Eisenanämie.

    Ich hatte eine Lähmung in der Linken Hand.

    Fühl dich von mir gedrückt...

  • Hallo liebe Experten,

    Ich hatte im November einen Schlaganfall...und nehme seit dem Ass100 und Atorvastatin.

    Auslöser für Schlaganfall wurde bei mir nicht gefunden...mein Cholesterin wert war normal ...jetzt soll ich aber mein lebenlang Atorvastatin vorher 40mg hab mich auf 20 mg runter setzen lassen ,nehmen ...da meine Werte aber schon vorher gut waren ...frage ich mich,ob es nicht besser ist die Atorvastatin ganz weg zu lassen ...weil die auf Dauer ja auch krank machen .

    Liebe Grüße Michèle


    Hallo Michèle,

    Atorvastatin gehört vom Wirkstoff zur Klasse der Statine, die nicht nur den Cholesterinspiegel senken, sondern auch weitere positive Effekte haben. Diese Medikamente können vor allem das Risiko für zukünftige Schlaganfälle oder Herzinfarkte reduzieren, indem sie die Bildung von Plaques in den Arterien vermindern. Deswegen gehören sie zur leitliniengerechten Nachsorge nach einem Schlaganfall.

    Obwohl Ihre Cholesterinwerte ursprünglich normal waren, ist die Verordnung von Atorvastatin eine präventive Maßnahme gegen weitere Schlaganfälle, basierend auf der Wirksamkeit von Statinen in der Sekundärprävention, die auch unabhängig von Blutwerten durch zahlreiche Studien belegt ist. Das bedeutet, diese Medikamente haben sich selbst bei Menschen mit normalen Cholesterinwerten als wirksam erwiesen, was ihre Rolle in der medizinischen Schlaganfallbehandlung und -prävention unterstreicht.

    Ich verstehe Ihre Besorgnis über mögliche langfristige Nebenwirkungen. Selbstverständlich können Statine wie jedes Medikament Nebenwirkungen haben, allerdings sind schwere Auswirkungen selten, und viele Menschen vertragen Statine auch langfristig gut. Dennoch sollten Sie sich in Ihren Behandlungsentscheidungen bestenfalls informiert und sicher damit fühlen.

    Daher empfehle ich Ihnen, zu diesem Thema ruhig einmal 1 - 2 Artikel auf schlaganfallbegleitung.de zu lesen, das sehr umfassend behandelt wurde, zum Beispiel in diesem Artikel zum Nutzen der Statine. Denn die Verunsicherung und Ängste werden auch durch undifferenzierte Medienberichte verursacht, die nicht auf evidenzbasierten Informationen und ausgewogenen Perspektiven beruhen. Hier geht es um Vertrauen in Prävention.

    Ausschlaggebend sollte sein, das potenzielle Risiko eines erneuten Schlaganfalls und dessen Folgen gegen die möglichen Nebenwirkungen abzuwägen. Das eigenständige Absetzen von Statinen ohne Grund ist wegen des erhöhten Risikos eines erneuten Schlaganfalls nicht zu empfehlen.

    Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, rate ich Ihnen, ein offenes Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu führen, um Ihre Bedenken zu besprechen und gemeinsam Entscheidungen über die Fortsetzung Ihrer Therapie zu treffen, die Sie auch langfristig mittragen.

    Viele Grüße und gute Wünsche

    Dr. Karin Kelle-Herfurth

  • Hallo

    Michele

    Ich hatte extrem starken vitamin B12 Mangel hatte ne lange Zeit täglich 1 mal eine Spritze dann 2 mal wöchentlich dann 1 mal in der Woche .

    Nun 1mal im Monat .

    Ich werde dieses Jahr 43 Jahre

    Es war schon sehr schlimm das Ereignis vor allem weil ich 14 Tage nach dem Geschehen heiraten sollte .

    War viel zu verarbeiten....

    Hochzeit kann zum Glück nachgeholt werden dieses Jahr im Juni.

    Ich bewege mich nun meh,r gehe viel mit meinem Mann spazieren und 2 mal in der Woche zum Ausdauertraining im Fitnessstudio

    Das tut gut

    Ich bin heil froh das ich wieder auf die Beine gekommen bin auch wenn es mich seelisch sehr mitgenommen hat

    Gehe zum Psychologen das hilft sehr gut und wird immer besser...

    Mein Satz war ich will ich kann das schaffen das hat mir geholfen

    In der Rhea hab ich dann auch gesehen das es noch andere Menschen gibt die das gleiche erlebt haben und man nicht allein ist...

    Mein Mann Familie Freunde waren auch und sind imme da für mich

    Danke für deine Antwort

    Fühl dich auch gedrückt

  • Guten Morgen zusammen,


    welch wichtiger Thread. Ich nehme zur Zeit den Blutfettsenker Rosuvastatin 5 mg. Dieses Statin macht keine Muskelschmerzen als Nebenwirkung. Ich vertrage es sehr gut. Ich hoffe nun, dass es die gleiche Wirkung hat, wie die anderen Statine.


    Liebe Grüße


    Klicker

    Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag

  • Liebe Fr. Dr. Karin Kelle Herfurth

    Mein Mann hat vor seinem SA und Hirnblutung 8 Jahre lang ass100 , atorvastatin 20 mg und BisoLich 2,5 mg eingenommen und hatte trotzdem Halsschlagader rechts zu. Die Medikamente wurden damals verschrieben da er Herzinfarkt mit 4 Stents erlitt. Anfangs mußte er jedes halbe Jahr zum Kardiologen zwecks Kontrolle. Dann wurde es auf einmal jährlich begrenzt. Ich weiß leider nicht ob dort auch eine Doppler-Sonographie der Halsschlagadern gemacht wurde. Mein Mann sagt nein. Dann hätte man schon viel früher den Verschluß festgestellt. Es müßte doch auch zum Programm der Nachsorge für Herz- Kreislauferkrankungen gehören. Aber sicherlich wieder eine Kostenfrage des Gesundheitssystems wo ja gespart wird an an jeder Ecke.

    Trotzdem danke für Ihre sehr interessanten und guten Tipps .

    Gruß Ingrid

  • Hallo Ingrid

    Die Medikamente nimmt mein Mann seit dem SA auch..

    Bin jetzt geschockt....also könnte ja ein zweiter SA jederzeit wieder auftreten...trotz der Medikamente

    Bekommt Dein Mann jetzt irgendwelche Medikamente zusätzlich oder andere.

    Drück Dich und einen guten Abend

    Brigitte

  • Hallo Brigitte

    Leider weiß ich nicht genau welche Medikamente er bekommt. Auf jeden Fall mehr als vorher. Allein heute abends sind es 6 Stück gewesen. Gestern 7 Stück. Ich bin kein großer Fan von soviel Chemie. Meine Oma nahm immer nur mal eine Tablette wenn sie merkte der Blutdruck ist zu hoch. Sie wurde 93 Jahre alt und hat mit 90 noch Fenster geputzt.

    Schönen Sonntag wünsche ich dir

    Gruß Ingrid

  • Hallo Ingrid

    Hat Dein Mann Atheriosklerose also Verengte Gefässe?

    Das kann ja auch ein Auslöser sein.......

    Er bekommt ganz bestimmt auch psychopharmaka...bekommt mein mann auch

    Mir hat mann gesagt das die psyche fast immer betroffen ist..bei SA Patienten...

    Mein Mann bekommt:

    Ramipril 2x, Bisoprolol 2x, Vitamin B12 1x,

    Dekristol 1xl., ASS 100 1x

    Atovastatin,1x ,Escitalopram 1x


    Mein Mann hat vorher nur Simvastatin genommen...wir wussten nicht das der Blutdruck zu hoch war und das das Simvastatin nicht ausreicht

    Aber bei ihm war es das Rauchen..schlechte Ernährung...zb.nie Obst..zuviel Wurst Bier usw..Keine Bewegung(Homeoffice...nie Spszierengehen oder laufen) und natürlich zu hohes Colesterin

    Dann hat er noch eine Schlafapnoe also Atemausetzer in der Nacht die er nicht behandeln lässt...

    Brigitte

    Edited once, last by Februar (April 7, 2024 at 5:58 AM).

  • Hallo Brigitte

    Mein Mann hatte wie ich schon sagte vor 8 Jahren einen Herzinfarkt mit 4 Stents. LDL- Cholesterin war zu hoch. Raucher war er. Hatte es mal aufgegeben aber wieder angefangen. Blutdruck auch zu hoch. Schwere körperliche Arbeit und Stress sind wohl auch mit Schuld gewesen. Am Tag des Infarktes hat er morgens erst noch die Schweine geschlachtet und ist dann selbst in die Klinik gefahren. Da wir damals noch eigenen Betrieb hatten und ich auch mit drin war alles schwierig.

    Gruß Ingrid

  • Hallo Ingrid

    Ich war heute wieder in der Kirche....mach ich Sonntags jetzt immer mit zwei Freundinnen..... gibt mir Mut und Kraft.. Mein Mann kann schon mal 2- 3 Stunden alleine sein....wir frühstücken zusammen und er kann sich auch selbst einen Kaffee zusätzlich machen.....

    Du bist bestimmt wieder in der Klinik....

    Wie geht's jetzt mit der Blase und überhaupt bei Deinem Mann..

    Halte durch ich schick Dir Kraft


    Brigitte

  • Hallo Brigitte

    Vielen Dank für Deine guten Wünsche . Die letzten zwei Tage ging es ihm besser. Morgen fahre ich nicht zu ihm. In der Woche ist er durch die anstrengenden Therapien sowieso zu müde und braucht dann Ruhe. Außerdem habe ich angefangen Wohn und Esszimmer umzuräumen bzw. renovieren. Kann dort evtl ein Pflegezimmer einrichten da ich denke er wird im Rollstuhl nach Hause kommen ??

    Schön das du auch mal 2-3 Stunden abschalten kannst. Wie geht's deinem Vater? Ist wohl besser er fährt kein Auto mehr.

    Vielleicht kannst du ja eine Haushaltshilfe beantragen zwecks Entlastung.

    Gruß Ingrid

  • Hallo Ingrid

    Meinem Vater geht's nicht so gut (mir auch nicht)

    Also er steht unter Schock und.so weiter...meine Sxhwester kümmert sich...aber an mir geht das auch nicht vorbei ist jetzt viel zu regeln...wann darf Dein Mann heim und willst Du dann einem Pflegedienst einbinden...

    Grüsse Brigitte

  • Liebe Fr. Dr. Karin Kelle Herfurth

    Mein Mann hat vor seinem SA und Hirnblutung 8 Jahre lang ass100 , atorvastatin 20 mg und BisoLich 2,5 mg eingenommen und hatte trotzdem Halsschlagader rechts zu. Die Medikamente wurden damals verschrieben da er Herzinfarkt mit 4 Stents erlitt. Anfangs mußte er jedes halbe Jahr zum Kardiologen zwecks Kontrolle. Dann wurde es auf einmal jährlich begrenzt. Ich weiß leider nicht ob dort auch eine Doppler-Sonographie der Halsschlagadern gemacht wurde. Mein Mann sagt nein. Dann hätte man schon viel früher den Verschluß festgestellt. Es müßte doch auch zum Programm der Nachsorge für Herz- Kreislauferkrankungen gehören. Aber sicherlich wieder eine Kostenfrage des Gesundheitssystems wo ja gespart wird an an jeder Ecke.

    Trotzdem danke für Ihre sehr interessanten und guten Tipps .

    Gruß Ingrid

    Liebe Ingrid,

    Sie haben recht, regelmäßige Kontrolltermine zur Nachsorge sind essenziell und auch so vorgesehen in den Leitlinien-Empfehlungen. Die Anpassung der Untersuchungsintervalle, wie im Fall Ihres Mannes von halbjährlich zu jährlich, ist durchaus üblich, wobei individuelle Abweichungen aus verschiedenen Gründen möglich sind. Im ersten Jahr nach einem Akutereignis ist das Risiko für Komplikationen und ein Rezidiv besonders hoch. Daher erfolgen halbjährliche Kontrollen.

    Bei stabiler gesundheitlicher Situation, Fehlen neuer Symptome und je nach Bewertung des Gesamtrisikos durch den behandelnden Arzt sind im Verlauf längere Intervalle, einmal jährlich, vertretbar. Wenn sich die gesundheitliche Situation jedoch ändert, weil etwa wie hier ein Schlaganfall aufgetreten ist, ist dies neu zu bewerten. Letztlich sollte die Entscheidung über medizinisch indizierte Untersuchungen wie Labor und Doppler-Sonographie der Halsschlagadern sowie die empfohlenen Abstände der Nachsorge-Kontrollen möglichst transparent kommuniziert werden. Da würde ich eine Rücksprache mit den behandelnden Kardiologen und Neurologen empfehlen.

    Generell sind die Prinzipien der Sekundärprävention, also das Bestreben, ein erneutes kardiovaskuläres Ereignis zu verhindern, nach einem Herzinfarkt und Schlaganfall ähnlich. Das liegt daran, dass es stets um das Ziel der Identifikation und Behandlung von Risikofaktoren für systemische Gefäßveränderungen geht. Systemisch bedeutet hier, dass Veränderungen wie Arteriosklerose und Plaquebildung das gesamte Blutgefäß- und Kreislaufsystem des Körpers betreffen, insbesondere im Herz und Gehirn jedoch schwerwiegende Konsequenzen haben können.

    Zu den üblichen Empfehlungen der Sekundärprävention gehören Maßnahmen wie

    • die Kontrolle des Blutdrucks (häufigster Risikofaktor!),
    • die Einstellung der Blutfette (Triglyceride und Cholesterinwerte),
    • die Reduktion bzw. Verhinderung von Übergewicht,
    • die Förderung regelmäßiger körperlicher Aktivität,
    • die Förderung einer gesunden, ausgewogenen Ernährung,
    • der Verzicht auf Rauchen, Drogen und (reduzierter) Alkoholkonsum,
    • die Vermeidung bzw. Reduktion von Dauerstress und
    • die Förderung von Erholung, Regeneration und Schlaf


    Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren unter Kontrolle zu halten. Für weiterführende Informationen empfehle ich diese Übersicht zur Lektüre: https://schlaganfallbegleitung.de/risikofaktoren.

    Die Einnahme von Medikamenten wie ASS100, Atorvastatin und Betablockern (wie BisoLich) sind Teil dieser präventiven Strategie, um unter anderem das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln und Gefäßplaques zu reduzieren, Cholesterinwerte und den Blutdruck zu regulieren. In der Regel gilt eine lebenslange Einnahme.

    Der Haken ist: Selbst mit optimal eingestellten Cholesterinwerten und der Einhaltung aller empfohlenen Maßnahmen kann das Risiko für ein Rezidiv eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts nicht auf null reduziert werden. Trotz der Fortschritte in der medizinischen Therapie und der regelmäßigen Nachsorge müssen wir leider anerkennen, dass bestimmte Risikofaktoren wie das Alter, das Geschlecht und die genetische Veranlagung sowie Umweltfaktoren, die Einfluss auf Genaktivitäten haben, außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Diese unveränderbaren Risikofaktoren können die Anfälligkeit für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen.

    Dennoch wird die Wahrscheinlichkeit erneuter Ereignisse signifikant verringert, wenn man die genannten Risikofaktoren konsequent angeht.

    Ihre Bedenken bezüglich der Kosteneffizienz im Gesundheitssystem sind verständlich, dieser Fokus sollte die Nachbetreuung nicht einschränken. Schließlich geht es um die Reduktion von Krankheitsfolgen, welche zu deutlich höheren Kosten und Belastungen der Sozialsysteme führen. Auch aus gesundheitsökonomischer Sicht ist eine adäquate, evidenzbasierte Nachsorge zur Verhinderung von erneuten kardiovaskulären Ereignissen wichtig.

    Viele Grüße und gute Wünsche

    Dr. med. Karin Kelle-Herfurth

  • Hallo Brigitte

    Ich weiß noch nichts konkretes wegen Entlassung. Es ist nur so ein Gefühl von mir und meistens trifft es auch zu. Deshalb fange ich schon mal an mich von unnötigen Sachen zu trennen damit ich nicht völlig unvorbereitet bin.

    Gut das du deine Schwester hast die sich kümmert.

    Vielleicht wird dein Mann ja auch noch einsehen daß du sehr unter dem ganzen leidest. Gib ihm Zeit.

    Und wenn es gar nicht mehr geht könnte er doch mal in Kurzzeitpflege gehen und du kannst mal entspannen.

    Gruß Ingrid


  • Die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Statinen, wie Rosuvastatin, ist generell "besser als ihr Ruf", aber dies variiert natürlich auch individuell. Es ist maßgeblich, dass die Medikation auf die persönlichen Gesundheitsbedürfnisse und das individuelle Risikoprofil abgestimmt ist und Bedenken ebenso wie Erfahrungen mit Nebenwirkungen bei der Auswahl berücksichtigt werden.

    Ja, Rosuvastatin hat ebenfalls eine potente Wirkung, besonders auf die Senkung des LDL-Cholesterins und kann eine gute Option sein, wenn andere Statine aufgrund von Nebenwirkungen nicht vertragen werden. Wunderbar, wenn Sie das Medikament vertragen!

    Richtig ist auch, dass Muskelschmerzen zu den am häufigsten angegebenen Nebenwirkungen von Statinen gehören, diese sind jedoch insgesamt selten. Wenn diese Muskelprobleme ausgeprägt und anhaltend sind, sollte mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin über mögliche Ursachen (die nicht immer medikamentös bedingt sind), eine Dosisanpassung, einen Wechsel des Präparats oder Alternativen zu Statinen gesprochen werden. Das gilt auch für andere Nebenwirkungen und Gegenanzeigen (Kontraindikationen).

    Noch als Ergänzung, auch zu meiner Antwort auf die Fragen von Michele1980 und hessin:

    Im Gegensatz zur Primärprävention (zur Vorbeugung von kardiovaskulären Erkrankungen) wird zur Rezidivprophylaxe nach einem ersten Schlaganfall, erst recht wenn eine Arteriosklerose nachweisbar ist, eine intensive Cholesterinsenkung empfohlen. Bei guter Verträglichkeit ist dies in der Regel über die jeweilige Höchstdosis des ausgewählten Statins abgedeckt, um die Zielwerte zu erreichen. Dies ist bei gewünschter Dosisreduktion zu bedenken.

    Allerdings kann es ebenso sinnvoll sein, die Statin-Dosis nicht auszureizen oder wieder zu reduzieren (z. B. bei Nebenwirkungen oder unerwünschten Wirkungen im hohen Alter) und stattdessen mit einem anderen Wirkstoff zu kombinieren, um den Cholesterinspiegel günstig zu beeinflussen.

    Die Zielwerte für LDL-Cholesterin liegen nach einem Schlaganfall üblicherweise unter 70 mg/dl, bei hohem Risiko sogar unter 55 mg/dl (z. B. bei genetisch bedingter Fettstoffwechselstörung). Diese Werte zu erzielen, gelingt langfristig kaum allein durch eine Ernährungsumstellung, die zugleich noch ausgewogen sein soll, um keinen Mangel anderweitig zu provozieren. Für einen solchen "Sonderfall" gibt es eine Antwort in diesem Beitrag.

    Fazit: Therapie- und Nachsorgeempfehlungen zur Sekundärprävention lassen sich nicht pauschal aussprechen. Es bleibt eine individuelle Bewertung.

  • Mein Wert liegt aktuel bei 35 mg/dl...vor dem Schlaganfall bei 79 mg/dl .....ist 35 nicht schon zu wenig?Ich hab anfangs Atrovastatin 40 mg bekommen und hab mich runter drosseln lassen auf 20 mg ...und mit 20 mg hab ich halt den Wert von 35...Ich bin ständig müde und antriebslos...fühle mich schwach und schlapp.

    Liebe Grüße Michèle

  • Ich habe auch mal gehört, dass das Hirn Cholesterin braucht und das es sogar wichtig fürs Gehirn ist

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!